CONTI
CANTATE CON ISTROMENTI I-IV
Bernarda Fink. Ars Antiqua Austria,
GUNAR LETZBOR
Arcana A 309 2001 . 68:20
There can be few composers who have been treated to a full-scale monograph, while remaining unknown on disc, Yet such is the instance of Francesco Bartolomeo Conti (1682-1732), an important lutenist composer who served at the Habsburg court under Leopold I, Joseph I and Charles VI. I drew attention to Hermine Weigl Williams, excellent Francesco Bartolomeo Conti: His Life and Music in my article "Fux's Vienna" (GOLDBERG 15) and am delighted to at last have the opportunity to hear some of Conti's music.
He was primarily known as a composer of operas, mostly written for court performance during Vienna's carnival season. According to Williams, a vogue for the chamber cantata was established during the short reign of Joseph I (1705-11); it was possibly during this period that Conti composed many of his cantatas. The four recorded here come from a Viennese manuscript containing eight works notable for their obligato instrumentation, which includes flute (No. 1), recorder (No. 2), Conti's own instrument, the lute (in all four), and that favourite Viennese instrument, the chalumeau (No's 1,3, and 4) in addition to a pair of violins. All follow the familiar pattern of alternating da capo aria and recitative, the texts, with the exception of that of the exquisitely melancholic opening aria of the first cantata, occupying an idealised Arcadian world of blissfully tranquillity. Conti is fortunate indeed to have found an eloquent advocate in Bernarda Fink, who brings her lustrously glowing mezzo and consummate musicality to bear on this lovely music to such effect that what in other hands might become cloying enchants throughout a long disc. The flawless support is an added bonus, making this a disc that is on absolutely no account to be missed.
BRIAN ROBINS
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No pueden ser muchos los compositores que han sido objero de una importame
monografia y que, sin embargo, son desconocidos en disco. Tal es el caso
de Francesco Bartolomeo Conti (1682-1732), importante laudista y compositor
que sirvió en la corte de los Habsburgo bajo Leopoldo I, José I y Carlos
VI. En mi articulo acerca de "La Viena de Fux" (GOLDBERG 15) Ilamé la atención
sobre la exceleme obra de Hermine Weigl Williams Francesco Bartolomeo Conti:
His Life and Music, yestoy encamado de tener por fin la posibilidad de escuchar
algo de su música. Conti fue conocido sobre todo como compositor de óperas,
escritas en su mayoría para ser represemadas en la corte vienesa durante
la temporada de Carnaval. Según Williams, bajo el breve reinado de José
I (17051711) se puso de moda la cantata de cámara: ése fue, probablememe,
el periodo en el que Conti compuso muchas de las suyas. Las cuatro grabadas
aqui están tomadas de un manuscrito vienés que contiene ocho obras notables
por el uso de instrumentos obligados como la f1auta travesera (n° I), la
f1auta dulce (n° 2), el laúd, instrumento de Conti (en las cuatro), y el
chalumeau, tan apreciado par los vieneses (no I, 3 Y 4), además de una pareja
de violines. Todas las cantatas se atienen al modelo conocido de la altemancia
emre aria da capa y recitativo. Si excepmamos el aria inicial de la primera
cantata, de una exquisita melancolía, los textos se refieren en su totalidad
a un mundo arcádico idealizado de feliz sosiego. Conti ha tenido, sin duda,
la fortuna de haber hallado una abogada elocueme en Bernarda Fink, quien
saca en esta cieliciosa música un gran partido al lustre de su espléndida
voz de mezzosoprano y a su consumada musicalidad, hasta conseguir encantar
en todo este largo disco con lo que en otros resultaria, quizás, empalagaso.
Esa ayuda impecable es una prima adicional que hace de este disco algo que
en absolulo debemos perder.
BRIAN ROBINS
CONCERTO 178, November 2002
Farbiges Bild vergessener Klänge
Francesco Bartolomeo Conti: Cantate con istrumenti.
„Lontananza dell'amato“, „Ride il prato“, „Con più lucidi candori“, „Vaghi augeletti“.
Bernarda Fink (Mezzo), Ars Antiqua Austria, Ltg. Gunar Letzbor. Arcana (309) ©2002
Die Musik des Wiener Barock hält immer noch etliche Überraschungen
bereit. Dazu gehören auch die Werke des fast vergessenen Francesco Conti,
der gleichzeitig mit Antonio Caldara und Johann Joseph Fux in der kaiserlichen
Hofkapelle wirkte. Conti wurde zunächst als Theorbist angestellt und später
zum ‚Hofkompositeur‘ befördert. Dies geschah nicht von ungefähr.
Die Komponisten bei Hofe waren in ihrem erstklassig besetzten Umfeld gezwungen,
sich von ihren Kollegen und Konkurrenten deutlich durch eine eigene Handschrift
abzuheben und durch Originalität ein eigenes Profil zu verschaffen. Conti
gelang dies offensichtlich mit seinen intim-verträumten Kantaten, die
mit selteneren Instrumenten wie Chalumeau oder Leuto francese und deren aparten
Klang-mischungen trumpfen.
Das ist in der Aufnahme mit der Mezzosopranistin Bernarda Fink und Ars Antiqua
Austria unter dem Violinisten Gunar Letzbor faszinierend delikat ausgekostet.
Die Intimität der Werke wird auch und gerade durch die virtuose, aber
nie aufgesetzt wirkende Schreibweise der Gesangsstimme unterstrichen - für
Conti eine ‚Familienangelegenheit‘, waren diese liebevoll gestalteten
Partien doch vermutlich für Maria Anna Landini bestimmt: Primadonna der
Hofkapelle und der vielleicht strahlendste Stern am damaligen Sängerhimmel
Wiens, begehrteste Sängerin für die Werke Caldaras und Fux' - und
mit Conti verheiratet.
Bernarda Fink gestaltet routiniert und stilistisch erfahren, ebenso aber mit
feiner Stimmführung und oft ergreifender Geste. Sie lässt die Kantaten
zu einem farbigen Bild vergessener Klänge erblühen. Ein noch zurückhaltenderer
Vibrato-Gebrauch der Sängerin hätte allerdings jene Widersprüche
zwischen der instrumentalen und der vokalen Intonation vermieden, der man in
der Alten Musik leider immer öfter begegnet. Brillant erfasst das Ensemble
die zahlreichen kompositorischen und klanglichen Finessen, insbesondere die
bezaubernden Soli und Dialogpartien von Chalumeau, Flöte, auch Laute und
Violine.
Das Genre der intimen Kammerkantate beherrschte Conti offensichtlich ausgezeichnet.
Es wäre an der Zeit, nun auch einmal seine Leistungen im Bereich von Oper
und Oratorium vorzustellen, die sicherlich ebenso Interessantes und Außergewöhnliches
bieten - und den größten Teil seines umfangreichen CEuvres ausmachen.
Bis dahin können wir uns an dieser technisch hervorragend realisierten
und vor allem stimmungsvollen Produktion erfreuen, die den Hörer in idyllische
Landschaften entführt: eine CD zum Träumen (man höre nur die
Arien „Lontananza dell'amato“ aus der ersten oder “I bei
fre-gi“ aus der dritten Kantate), wohltuend und entzückend.
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TOCCATA Alte Musik Aktuell, Sept. 2003
Conti: Cantate con Istromenti.
Bernarda Fink (Mezzosopran), Ars Antiqua Austria, Leitung: Gunar Letzbor
Arcana - A 309 (2001; 68'20")
Francesco Bartolomeo Conti (1681 - 1732), heute fast vergessen, war zu seiner Zeit ein berühmter Komponist. Der grösste Teil seines Lebens arbeitete er am kaiserlichen Hof in Wien. Angefangen hat er als Theorbenspieler, 1713 wurde er Hofkomponist. Er wurde einer der bestbezahlten Musiker in Wien, der seine Werke mit den besten Musikern ausführen konnte. Die hier aufgenommenen Kammerkantaten (Lontananza dell'amato; Ride il prato; Con piu lucidi candori; Vaghi augelletti) sind bemerkenswert vor allem wegen der Instrumentation. Drei der vier enthalten eine Partie für das Chalumeau, wahrscheinlich vor allem deshalb, weil Kaiser Joseph I dieses Instrument selber spielte. Darüber hinaus gibt es in allen vier eine konzertante Partie für die Laute, hier bezeichnet als 'leuti francesi', was auf die in Frankreich und Deutschland geläufige Stimmung hinweist (im Gegensatz zur in Italien noch immer üblichen Renaissance-Stimmung). Die Erklärung dafür liegt wohl in der Tatsache, dass Laute und Theorbe Contis eigene Instrumente waren. Nur die erste Kantate hat einen dramatischen Charakter, die anderen sind eher pastoral vom Inhalt her und galant im Stil. ... Das Instrumentalensemble, mit u.a. Peter Rabl (Chalumeau) und Luciano Contini (Erzlaute) macht seine Arbeit hervorragend. So gesehen möchte ich diese Aufnahme vor allem wegen des Repertoires und der Interpretation der Instrumentalisten empfehlen.
Johan van Veen
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Musik&Theater; Nov 2002
Franeeseo Bartolomeo Conti: Cantate con Istromentl I-IV
Bernarda Fink (Mezzosopran), Ars Antiqua Austria, Gunar Letzbor
Arcana A 309-2
Erste Eindrücke
Rhetoriker wissen die Wirkung der «caplatio benevolentiae» zu schätzen,
ein kleines Bonmot zu Beginn des Vortrags, um das Publikum zum Schmunzeln
zu bringen und sich so dessen Sympathie zu sichern; erste Eindrücke sind
ja bekanntlich oftmals entscheidend. Dies wusste offenbar auch der zu Unrecht
kaum bekannte Wiener Bach Zeitgenosse Francesco Conti. Wer die Einspielung
seiner Kantaten mit der Ars Antiqua Austria auflegt, fragt sich bei den
ersten Tönen, ob er sich nicht in der Scheibe geirrt und slattdessen ein
Stück von Anton Webern aufgelegt hat, so kapriziös tritt uns das erste
Thema entgegen. Bald aber konkretisiert sich das Bild eines hervorragenden
Komponisten, der stellenweise frappant an seinen berühmteren Leipziger Zeitgenossen
erinnert, besonders im Bereich der Harmonik. Er bietet uns eine Art barockes
Crossover: Italienische Poesie gepaart mit nordalpiner Ernsthaftigkeit und
Dichte des Satzes. Auch wenig gewohnte Klangfarben hietet diese vorzügliche
Einspielung, hat doch Conti bedeutende Partien dem Chalumeau anvertraut;
dieses aparte Instrument trifft man auch in der Originalklang-Szene nicht
jeden Tag. Also wieder einmal eine echte Entdeckung auf dem Gebiet der Barockmusik.
Stephan Thomas
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SCHERZO: No 169 Nov 2002
Gunar Letzbor
ARCADIA RECUPERADA
CONTI: Lontananza dell'amato. Ride il prato.
Con piu lucidi candori. Vaghi augelletti.
BERNARDA FINK, mezzo.
ARS ANTIQUA AUSTRIA. Director: GUNAR LETZBOR.
ARCANA A 309. DDD 68'20".
Grabación: Calci, VII / 200l. Productores: Richard Lorber y Michel Bernstein.
Ingenieros: Charlotte Gilart de Keranflec'h y Michel Bernstein.
Distribuidor: Diverdi. PN
Muchos relacionar án el nombre de Francesco Bartolomeo Conti (Florencia, 1682-Viena, 1732) con una ópera de tema espanol, Don Quijote en Sierra Morena, la más admirada de sus obras para el teatro, que este ano podrá verse en el Ciclo de Ópera Barroca que se desarrolla en Salamanca con motivo de los fastos de la capitalidad cultural europea. Será una buena ocasión para conocer de primera mano a un músico prácticamente olvidado hoy que, sin embargo, alcanzó notable fama en su época, tanto en el arte de la composición como en el de la interpretación, pues fue reputadísimo corno laudista y tiorbista.
Este disco nos presenta las cuatro primeras cantatas de un total de ocho que se conservan en estado de manuscrito en la Biblioteca Nacional Austriaca de Viena. Respetando la clásica estructura recitativo-aria, lo más destacable de estas obras es el empleo de instrumentos obligados de tan sugerente timbrica como el chalumeau o el laúd. Los efectos pueden ser por momentos arrebatadores, como en el aria de inicio de Lontananza dell'amato, en la que se plantea un juego de extremada sutileza y vaporosidad entre el chalumeau y la flauta, y en la que el laúd se convierte en un instrumento obligado más, aunque su principal labor en el resto de las obras sea la de doblar las voces obligadas. La música, de notable personalidad y sin apenas precedentes, se complace en buscar efectos pictóricos que se correspondan con la temática bucólica de las piezas, lo que consigue a través de texturas ligeras, armonías simples y acompanamientos transparentes, que la colocan corno antecedente claro dei estilo galante.
Bernarda Fink es la cantante expresiva de siempre. Sin el más mínimo apuro técnico, la mezzo argentina nos sirve con extraordinario encanto tímbrico, homogeneidad de registros y sensual calidez los acentos de una música de notable originalidad que Gunar Letzbor y su conjunto acompanan con delicadeza, temura y una suavidad en los contrastes que habitualmente está ausente de sus registros exclusivamente instrumentales. de sonido mucho más agresivo y punzante. Magníficas las prestaciones solistas de Peter Rahl con el chalumeau. Christian Gurtner con el traverso, Michael Oman con la flauta dulce y Luciano Contini con la tiorba.
Pablo J. Vayón
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AUDIO REVIEW 225
F.B. CONTI Cantate con istromentl
I-IV
B. Fink Ars Ar1tiqua Austria Dir. G. Letzbor
Arcana
Francesco Bartolomeo Conti, fiorentino di nascita, é stata una delle figure
di spicco della vita musicale viennese nei primi decenni del Settecento,
dunque nel periodo che preparò il terreno all’epoca classica. Come esecutore
virtuose di tiorba e di varie fogge di liuto, oltre ehe come compositore
di corte, Conti e stato cosi uno dei piu significativi anelli di congiunzione
fra l'evoluzione italiana e quella europea dello stile galante. Nelle sue
opere per il teatro lirico, così come nelle cantate profane da camera, risuonano
infatti anche elementi dello stile francese e nordico, tutti però ricondotti
a quell'incontrastato dominio della melodia e dei canto ehe dei gusto italiano
sono stati l'impronta caratteristica. Delle quattro cantate riunite in questo
CD, la piu significativa e la prima, "Lontananza dell'amato", a cui vanno
accostate le altre su testo di Pietro Pariati, poeta di corte e suo collaboratore
fisso come librettista. La dizione "con istromenti" indica, d'altra parte,
che all'orchestra e riservato un ruolo autonomo, non solo di riempimento,
e che alcuni di essi, a cominciare dal liuto, sono trattati in modo solistico.
Il complesso Ars Antiqua Austria, guidato da Gunar Letzbor, affronta i brani
con buona proprieta tecnica e stilistica, dando loro una resa vivace che
ne esalta la piacevolezza. Merito della buona riuscita dei CD va però in
particolare a Bernarda Fink, mezzosoprano che ha grande dimestichezza con
questo tipo di repertorio e le cui buone doti tecniche e vocali evidenziano
il talento melodico di Conti, equilibrato e senza troppi compiacimenti virtuosistici.
L'incisione e pulita e ariosa, con buon equilibrio fra il rilievo della
voce solista e i dettagli dei slngoli strumenti.
Stefano Catucci
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COMPACT, Nov 2002
Recomendado CD Compact
Conti , Cantate con istromenti
I-IV:
Lontananza dell'amato. Ride il prato. Con piu lucidi candori. Vaghi
augelletti
Bernarda Fink, Ars Antiqua Austria, Director: Gunar Letzbor
Arcana
A 309 DDD
A uno le gusta tener la posibilidad de conocer estos discos tan
preciosos y poder hablar de ellos a todos ustedes. Maravillas como este
punado de preciosisimas cantatas le devuelven a uno la fe en el mundo de
la música antigua, y en aquello de que de vez en cuando aparecen obras que
eran vergonzosamente desconocidas para el público. Esta vez Francesco Bartolomeo
Conti, nacido en 1682 Y fallecido en 1732 tras haber conseguido nada menos
que el puesto de Compositor de la corte de los Ausburgo y haber compuesto
veintiseis óperas (la más famosa de las cuales fue Don Quijote en Sierra
Morena), doce oratorios y alrededor de ochenta cantatas. A pesar de haber
sido contratado en principio corno un virtuoso laudista, no se conserva
ni una sola ob ra para este instrumento corno solista, aunque si corno instrumento
obligado. Precisamente estas cantatas tan italianas en estructura, dicción
y espiritu responden a ese gusto tan vienes (en aquel tiempo) de los instrumentos
ob liga dos convirtiendo ca da una en un del ei te para los oidos: violin,
traverso, laúd o chalumeaux son los aderezos de bellas melodias para la
voz y el bajo continuo. EI grupo y la solista son de la suficiente enjundia
y pericia corno para casi no tener que decir nada más de lo escrito, y recomendar
sin ambages este bellisimo disco que hará el deleite de los barroquistas
más depurados y para quienes se inicien en estas lides (bienvrnidos seáis).
Francisco de Paula Sánchez
SUPERSONIC
www.pizzicato.lu/reviews
MUSIQUE SPLENDIDE
F. Conti: Cantate con istromenti I-IV; Bernarda Fink, Ars Antiqua Austria, Gunar
Letzbor; 1 CD Arcana A 309 (68'20)
Totalement inconnu, tant par le grand public que par l'amateur avisé,
Francesco Bartolomeo Conti, nous est révélé ici par une
artiste exceptionnelle, en l'occurrence Bernarda Fink. Né à Florence
en 1682, Conti est engagé en 1701 à la cour de Habsbourg en qualité de
théorbiste et grimpera rapidement l'échelle sociale pour devenir
l'un des musiciens les plus importants de la Vienne de ce début de siècle.
Lorsqu'il s'éteint prématurément en 1732, après
une longue maladie, il laisse pas moins de 26 opéras, une douzaine d'oratorios
et autant d'intermèdes comiques, sans compter quelque 80 cantates.
Bien sûr, les cantates qui nous sont présentées ici, n'ont
rien de spectaculaire. Et pourtant, sans chœur ni orchestre, ces cantates
captent notre attention dès les premiers accords, et nous font écouter
ce disque d'un seul trait. Il faut dire que la réputation de Bernarda
Fink n'est plus à faire, et qu'elle donne une extraordinaire vie à cette
musique. L'ensemble Ars Antiqua Austria, quant à lui, est un excellent
partenaire musical, sachant à la fois participer à la trame musicale
et mettre la soliste en valeur sans pour autant devoir endosser l'habit, quelque
peu dégradant, de "simple accompagnateur". Main dans la main,
ou plus exactement voix dans la voix, Bernarda Fink et l'Ars Antiqua Austria,
nous font découvrir ici un patrimoine splendide, un jardin aussi secret
que ravissant, qui ne demande qu'à partager ses fleurs avec un maximum
de visiteurs : un disque, qui est non seulement une révélation
d'un trésor exceptionnel, mais également une réussite
artistique et discographique ; à découvrir absolument.
PiRath
©
copyright 2002 Artevents